Heilpraktiker  Studium

Heilpraktiker Ausbildung

Berufsbezeichnungen

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Gesetzes über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz - im Folgenden: HeilprG) vom 17. Februar 1939 (RGBl I S. 251; BGBl III 2122-2), zuletzt geändert durch Gesetz vom 23. Oktober 2001 (BGBl I S. 2702).

 

Auszug:

 

§ 1 HeilprG

(1) Wer die Heilkunde, ohne als Arzt bestallt zu sein, ausüben will, bedarf dazu der Erlaubnis.

(2) Ausübung der Heilkunde im Sinne dieses Gesetzes ist jede berufs- oder gewerbsmäßig vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden bei Menschen, auch wenn sie im Dienste von anderen ausgeübt wird.

(3) Wer die Heilkunde bisher berufsmäßig ausgeübt hat und weiterhin ausüben will, erhält die Erlaubnis nach Maßgabe der Durchführungsbestimmungen; er führt die Berufsbezeichnung "Heilpraktiker".

 

§ 5 HeilprG

Wer, ohne zur Ausübung des ärztlichen Berufs berechtigt zu sein und ohne eine Erlaubnis nach § 1 zu besitzen, die Heilkunde ausübt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

 

Cave:

 

Die Berufsbezeichnung „Heilpraktiker“, die ein Heilpraktiker bei Berufsausübung führen muss, weist die Öffentlichkeit darauf hin, dass nicht ein Arzt Heilkunde ausübt.

 

Andere “Titel“ und “Berufsbezeichnungen“ wie z.B. Lebensberater, Gesundheitsberater, Psychologischer Couch, Familientherapeut, Diplom Suchtberater, Bachblütentherapeutin, u.s.w. hören sich gut an, haben aber überhaupt keine qualitative Bedeutung.

Es gibt viele phantasiereiche Bezeichnungen, die jeder mit seiner Person verbinden kann. Eine Heilkundeausübung, die Ausübung der allgemeinen Heilkunde ist diesen Personen jedoch unter Strafandrohung verboten. „So darf sich jede Person in Deutschland z.B. "Hypnotiseur" oder "Hypnosetherapeut", nennen.

Ein Garantie für eine “qualifizierte Ausbildung! oder “Behandlung“ ist das nicht. Da die Begriffe nicht geschützt sind, kann grundsätzlich jeder, der auch nur ein Buch über Hypnose gelesen hat sich als solcher bezeichnen.

 

Diplomgrade dürfen in Deutschland gemäß § 18 Hochschulrahmengesetz (HRG) nur von Hochschulen verliehen werden. Wortkombinationen der Bezeichnung „Diplom“ bzw. „Dipl.“ und einer Fachrichtung oder Berufsbezeichnung, die nicht von einer Hochschule verliehen wurden, sind mit akademischen Graden verwechslungsfähig und daher unzulässig. Das Führen solcher Bezeichnungen ist gemäß § 132a Abs. 2 StGB strafbar.


Problematisch ist vor allem die Bezeichnung Diplom-Hypnosetherapeut oder ähnlich lautende Berufsbezeichnungen, wenn der Träger keine Heilerlaubnis als Arzt, Heilpraktiker oder Psychotherapeut besitzt.

Wenn ein Nichtmediziner sich als Diplom-Hypnosetherapeut bezeichnet, begeht er genau genommen gleich zwei Vergehen, nämlich die Anmaßung eines akademischen Phantasietitels und die Anmaßung einer medizinischen Qualifikation. Therapeut darf sich nämlich nur nennen, wer auch durch eine entsprechende Zulassung dazu berechtigt ist.


Bedauerlicherweise gibt es viele Anbieter die keine qualifizierte Ausbildung vorweisen können, so dass es schwer fällt, in dem unüberschaubaren Angebot einen seriösen und kompetenten Anbieter zu finden. 

 “Fachtitel“, “Zertifikate“ und “Diplome“ oder ausdrucksvolle Namen wie “Institut“, “Zentrum für...“, u.s.w. sollten Sie und alle Hilfesuchende sehr kritisch betrachten, Sie haben teilweise und in der Regel überhaupt keinen Aussagewert über den medizinischen oder psychotherapeutischen Hintergrund der Person und der Ausbildung.


Sehr viele Institutionen, in Deutschland und im Ausland, bieten im Rahmen ihrer Aus- und Weiterbildungsangebote auch Abschlüsse mit bestimmten "Diplomen" und den damit verbundenen "Titeln" an.

Es werden immer wieder derartige Zusatzbezeichnungen neben der Berufsbezeichnung Heilpraktiker/in abgemahnt. Dies wegen der daraus resultierenden möglichen Irreführung nach dem Heilmittelwerbegesetz. Für diese Zusatzbezeichnungen gibt es keine behördliche/staatliche Erlaubnis oder Zulassung. Bei den angesprochenen Verkehrskreisen kann jedoch ein derartiger irreführender Eindruck entstehen.

Dies spricht weder gegen das ausbildende und verleihende Institut und erst recht nicht gegen die Methode.


Unabhängig hiervon stellt sich auch die Fragestellung, ob derartige "Titel" und “Bezeichnungen“ dem Selbstverständnis als Heilpraktiker/in entsprechen.

(Arikel 1, 9 und 13 der HP- Berufsordnung)
 


 

Nach Abschluss des Heilpraktiker Selbststudiums bekommen Sie nach Erstellung einer fachlichen Abschlussarbeit eine Urkunde ausgestellt, die Ihr Studium und Ihre Arbeit bestätigt.



 





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Ltg. Klaus J. Benner, Heilpraktiker,
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